Krimidinner für 5 Personen
Fünf Spieler verhindern, dass sich der Tisch in zwei Lager teilt. Es gibt immer eine Stimme, die den Ausschlag gibt.
Der Vorteil der ungeraden Zahl
In geraden Runden bilden sich gern zwei Blöcke, die sich gegenseitig verdächtigen. Bei fünf Spielern geht das nicht auf. Jede Abstimmung über den Verdächtigen hat einen Ausschlag, und jede Figur muss sich entscheiden, wem sie glaubt.
Rollen und Opfer
Fünf Spieler bekommen fünf Charakterhefte, dazu das Opfer als nicht spielbare Figur. Einer der fünf ist der Mörder. Die vier Unschuldigen haben jeweils ein eigenes Geheimnis, das sie verdächtig wirken lässt – das ist der Motor der Diskussion.
Zeitplan für den Abend
Fünf Personen sind noch schnell im Gespräch. Plane drei Stunden ein. Zwischen den Akten wird jeweils ein Hinweis aufgedeckt, der den Verdacht verschiebt.
- 19:00 Ankunft, Getränke, Rollen sacken lassen
- 19:30 Erster Akt: Vorstellung der Figuren und ihrer Alibis
- 20:05 Erster Hinweis, danach der Hauptgang
- 20:50 Zweiter Akt: Der Hinweis stellt zwei Aussagen infrage
- 21:20 Zweiter Hinweis und Dessert
- 21:50 Letzter Akt, Abstimmung, Auflösung
Das passende Menü
Ab fünf Gästen wird das Servieren zum Zeitfaktor. Setz auf eine Vorspeise, die schon steht, wenn die Gäste kommen, und einen Hauptgang, der warmgehalten werden kann.
Ein Auflauf oder Schmorgericht ist hier stärker als alles, was à la minute auf den Teller muss.
Wenn jemand absagt
Sagt einer von fünf ab, bleiben vier – das funktioniert nur, wenn der Fall für vier geschrieben wurde. Eine Figur ersatzlos zu streichen, nimmt der Runde ihre Hinweise und oft das Motiv des Mörders.
Warte mit dem Erstellen, bis die Zusagen da sind. Das kostet nichts außer einer halben Stunde Vorlauf.