Krimidinner-Box oder selbst erstellen?
Drei Wege führen zum Krimidinner. Sie unterscheiden sich nicht im Preis, sondern darin, wie viel Kontrolle du über den Abend behältst.
Die fertige Box
Eine Box aus dem Handel enthält gedruckte Hefte, oft Requisiten, manchmal Deko. Sie ist sofort spielbar und macht optisch etwas her. Der Preis liegt meist zwischen zwanzig und vierzig Euro.
Zwei Dinge liegen fest: die Geschichte und die Spielerzahl. Beides lässt sich nicht ändern. Wenn ein Gast absagt, fehlt eine Figur – und mit ihr die Hinweise, die nur sie kennt.
Der PDF-Download
Downloads kosten weniger, oft unter zehn Euro, und du druckst selbst. Inhaltlich ist es dieselbe Sache wie die Box: ein festgeschriebener Fall für eine festgelegte Gruppengröße.
Der Vorteil ist die Verfügbarkeit. Der Nachteil bleibt: Diese Fälle sind weit verbreitet. Je bekannter das Set, desto größer die Chance, dass jemand am Tisch den Mörder schon kennt.
Der individuell erstellte Fall
Ein generierter Fall existiert vorher nicht. Setting, Epoche, Ton und Spielerzahl gibst du vor, die Geschichte entsteht darum herum. Niemand kann die Auflösung kennen, weil es sie vor deiner Anfrage nicht gab.
Dafür siehst du das Ergebnis nicht im Laden, sondern erst als Entwurf. Deshalb gibt es bei Krimischmaus einen Zwischenschritt: Du prüfst Titel und Kurzbeschreibung und änderst so lange, bis der Entwurf passt. Erst danach wird der vollständige Fall gebaut.
Wann sich was lohnt
Greif zur Box, wenn du etwas zum Verschenken suchst und die Haptik zählt. Nimm den Download, wenn es schnell und günstig sein soll und die Gruppengröße zufällig passt.
Ein eigener Fall lohnt sich, sobald eine dieser Bedingungen gilt: Deine Gruppe hat eine krumme Größe, jemand hat schon mal ein Krimidinner gespielt, oder ihr habt eine Idee fürs Setting, die kein Verlag im Programm hat.